Parteilos - aber mit Standpunkt.
Ich stelle mich als Gemeinderätin zur Verfügung weil Uitikon super ist - und das so bleiben soll. Dafür braucht es jetzt die richtigen Schritte.
Meine Standpunkte
Umweltschutz
Naturschutz - Verantwortung und Augenmass
Uitikon ist reich beschenkt: mit einer vielfältigen Landschaft, wertvollen Lebensräumen und einer Natur, die unser Dorf prägt. Diese gewachsene Kulturlandschaft ist kein Zufall – sie ist über Generationen entstanden, durch sorgfältige Pflege und verantwortungsvolle Bewirtschaftung.
Naturschutz ist mir ein persönliches Anliegen. Als Präsidentin des Natur- und Vogelschutzvereins Gartenrötel und Ehrenamtliche Mitarbeiterin der Stiftung Fledermausschutz setze ich mich seit Jahren konkret für den Erhalt unserer natürlichen Vielfalt ein – fachlich fundiert und mit Blick auf das Ganze.
Gleichzeitig bin ich überzeugt: Naturschutz kann nur gelingen, wenn er im Einklang mit den Menschen vor Ort steht. Unsere Landwirtinnen und Landwirte leisten tagtäglich einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer Landschaft. Sie kennen die Böden, die Zyklen der Natur und die praktischen Herausforderungen aus eigener Erfahrung.
Ich pflege ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu den Landwirten in unserem Dorf. Für mich ist klar: Nachhaltige Lösungen entstehen nicht am Reissbrett, sondern im Dialog. Naturschutz und Landwirtschaft dürfen keine Gegensätze sein – sie gehören zusammen.
Mein Ziel ist ein Naturschutz, der wirksam, praxistauglich und gemeinsam getragen ist. So bewahren wir unsere Natur verantwortungsvoll – für die Menschen in Uitikon und für kommende Generationen.
Verkehr
Verkehr - Sicherheit und Lebensqualität
Uitikon ist stark vom Verkehr betroffen. Täglich erleben wir Durchgangsverkehr aus dem Aargau Richtung Zürich – ebenso wie Verkehr aus der Stadt, der unser Dorf als Abkürzung nutzt. Das belastet die Lebensqualität, erhöht den Lärm und beeinträchtigt die Sicherheit, insbesondere für Kinder und ältere Menschen.
Der Gemeinderat hat mit Tempo-30-Zonen und baulichen Verengungen wichtige Schritte unternommen. Diese Massnahmen zeigen Wirkung, haben das Problem aber nicht vollständig gelöst. Der Verkehr ist weiterhin spürbar – und viele Einwohnerinnen und Einwohner empfinden die Situation nach wie vor als belastend.
Dabei ist wichtig, ehrlich zu bleiben: Nicht alle Strassen liegen in der Zuständigkeit der Gemeinde. Kantonale Strassen unterstehen dem Kanton, und der Handlungsspielraum des Gemeinderats ist dort begrenzt. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen und den Dialog mit den kantonalen Stellen aktiv zu führen.
Ich setze mich für einen Verkehr ein, der die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst nimmt, die Sicherheit erhöht und gleichzeitig realistisch umsetzbar ist. Dazu gehören eine sorgfältige Evaluation bestehender Massnahmen, wo nötig Anpassungen – und ein offener Austausch mit allen Beteiligten.
Verkehrspolitik braucht Geduld, Sachlichkeit und Beharrlichkeit. Mein Ziel ist es, Schritt für Schritt zu Verbesserungen zu kommen – für ein lebenswertes Uitikon.
Gemeinschaft
Gemeinschaft stärken – Vereine und Freiwilligenarbeit unterstützen
Eine lebendige Dorfgemeinschaft lebt vom Engagement vieler. In Uitikon leisten Vereine und freiwilliges Engagement einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt, zur Integration neu zugezogener Einwohner und zur Lebensqualität. Sie schaffen Begegnungen, vermitteln Werte und tragen Verantwortung – oft ehrenamtlich und mit grossem persönlichem Einsatz.
Ob kulturelle Veranstaltungen, gemeinsames Engagement in Vereinen, sportliche Aktivitäten für Jung und Alt oder die Freiwilligenarbeit in der Feuerwehr – dieses Engagement prägt das Dorfleben in Uitikon auf vielfältige Weise.
Ich engagiere mich selbst sowohl in Vereinen, unter anderem im Natur- und Vogelschutzverein Gartenrötel, als auch in der Freiwilligen Feuerwehr. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie viel Zeit, Organisation und Verlässlichkeit freiwillige Arbeit erfordert.
Die Unterstützung von Vereinen und Freiwilligenarbeit ist mir deshalb wichtig. Diese Förderung darf sich jedoch nicht nur auf finanzielle Beiträge beschränken. Ebenso entscheidend sind klare, faire und praktikable administrative Rahmenbedingungen – etwa bei Bewilligungen, der Nutzung von Infrastruktur oder organisatorischen Abläufen.
Gleichzeitig ist mir wichtig, dass öffentliche Mittel zielgerichtet und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Gemeindliche Unterstützung soll dem Gemeinwohl dienen und nicht der Finanzierung von privaten Vergnügungen Einzelner.
Mein Ziel ist es, Engagement zu stärken, das unsere Dorfgemeinschaft trägt – verlässlich, transparent und im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner von Uitikon.
Wohnraum
Bezahlbarer Wohnraum mit klaren Regeln
Bezahlbarer Wohnraum ist für viele Menschen in Uitikon von grosser Bedeutung – insbesondere für Familien, Einheimische und Menschen, die hier verwurzelt sind. Gemeindeeigene oder gemeindegestützte Wohnungen verfolgen genau dieses Ziel.
Damit solche Modelle langfristig funktionieren, braucht es klare, rechtlich abgestützte Regeln. Gerichtliche Entscheide haben hier für mehr Klarheit gesorgt und müssen von der Gemeinde umgesetzt werden – auch wenn dies für einzelne Betroffene mit Veränderungen verbunden ist.
Mir ist bewusst, dass solche Anpassungen nicht für alle einfach sind. Gerade in solchen Situationen ist frühe, transparente und respektvolle Kommunikation entscheidend. Hier kann und soll die Gemeinde aus Erfahrungen lernen.
Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass subventionierter Wohnraum zweckgerecht genutzt werden muss. Er soll jenen zugutekommen, für die er geschaffen wurde, und dazu beitragen, dass Menschen aus dem Dorf – insbesondere junge Familien – in Uitikon wohnen bleiben können.
Mein Anliegen ist es, solche Prozesse fair, nachvollziehbar und mit Augenmass zu gestalten. Rechtssicherheit, soziale Verantwortung und ein respektvolles Miteinander gehören dabei zusammen.
Finanzen
Solide Finanzen – verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehen
Uitikon verfügt über eine solide finanzielle Basis und eine im kantonalen Vergleich attraktive Steuerbelastung. Das ist ein Standortvorteil, den es zu bewahren gilt.
Mir ist wichtig, dass die Gemeinde auch künftig massvoll und verantwortungsvoll mit ihren finanziellen Mitteln umgeht. Eine Erhöhung der Steuerbelastung ist für mich kein Ziel. Vielmehr sollen Ausgaben sorgfältig geprüft, priorisiert und langfristig tragbar gestaltet werden.
Durch meine berufliche Erfahrung im Finanz- und Steuerbereich kenne ich sowohl die Perspektive der Steuerpflichtigen als auch die Abläufe innerhalb der Verwaltung. Dieses Verständnis hilft mir, finanzielle Entscheide nicht nur politisch, sondern auch fachlich fundiert zu beurteilen.
Solide Finanzen bedeuten für mich weder starres Sparen noch kurzfristige Entlastungsversprechen. Entscheidend sind Transparenz, Planungssicherheit und generationengerechte Entscheide. So bleibt Uitikon finanziell handlungsfähig – ohne unnötige Belastungen für die Bevölkerung.